Der Monat Juli im „Evangelischen Kindergarten Regenbogen“

 

Im Mai haben wir von unserem Projekt "vom Ei zum Huhn" erzählt und geschrieben, dass die Küken ab dem 06. Juni schlüpfen werden. Doch wie ging es weiter? Pünktlich zu Pfingsten am 21. Tag war es dann so weit, das erste Ei war angepickt- der Schlüpfvorgang begann und wurde für die Kinder gefilmt, da diese sich im Wochenende befanden. Die ersten Piepsgeräusche waren bereits aus mehreren Eiern zu hören und der Durchbruch mit dem Schnabel durch die Schale konnte bei dem ersten Ei beobachtet werden. Mit einem Riss in der Mitte des Ei’s brach die Schale Stunden später auf und das erste Küken war geschlüpft.

Im Morgenkreis öffneten wir das erste Mal den Inkubator und knüpften den ersten Kontakt mit den Küken. Bei Interesse durften die Kinder bereits die Küken sanft berühren und streicheln.

 

Gemeinsam wurde Futter und Wasser in das Küken-Zuhause gestellt und die Küken anschließend in ihr vorerst neues zu Hause gesetzt. Warum vorerst neues zu Hause?

 

Wir haben einen Tag mit „Fidi“ und „Singa“ vom KiKA aus Erfurt gewonnen und werden einen Hühnerstall bauen

Was unsere Schulanfänger im Juni erlebt haben...

Voller Begeisterung machten sich die Vorschulkinder auf den Weg zum Feuerwehrhaus in Gräfenroda. Dort wurden sie von Herrn Röhrig begrüßt. An diesem Tag erfuhren die Kinder einiges über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und begutachteten die Ausrüstung eines Feuerwehrautos. Wer wollte, durfte sogar hinterm Lenkrad Probesitzen. Der absolute Höhepunkt des Ausflugs war das jedes Kind mit dem Feuerwehrschlauch spritzen durfte. Die Kinder bedankten sich sehr herzlich mit selbst hergestellter Schokolade.

Auch die Polizeimeisterin Frau Faupel besuchte uns und erklärte den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr - diese waren sehr gut vorbereitet, sagte sie. Schon früh sollen Kinder lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Bereits im Kindergarten sollten sie die Regeln kennenlernen, die sie ihr ganzes Leben begleiten werden.

Faszination Modelleisenbahn – für Mädchen und Jungen. Der Verein für historische Technik und Eisenbahngeschichte Gräfenroda e.V. öffnete für uns seine Pforten und gewährte uns einen großartigen Einblick. Bei den Kindern wurde ein großes Interesse entfacht. Die Modelleisenbahn erlaubte es den Vorschulkindern, in eine faszinierende neue Welt einzutauchen. Anhand verschiedener Eisenbahnmodelle erfuhren sie mehr über den Eisenbahnbau und die historischen Ereignisse

Die Vorschulkinder besuchten unseren Bürgermeister Herrn Straube mit dem Amtsleiter der Haupt- und Personalverwaltung Herrn Walther. Nach einer Fragerunde durften die Kleinen sich das Büro des Bürgermeisters anschauen.

Noch bevor die zukünftigen Schulkinder nach den großen Sommerferien in die erste Klasse der Grundschule gehen werden, durften diese am Ende des aktuellen Kindergartenjahres bereits vorab ihre neue Schule beim Basteln und am gemeinschaftlichen Tun kennenlernen. Nach diesem für die Kinder eindrucksvollen Nachmittag und die wöchentliche pädagogische Schulvorbereitung im Kindergarten sind sie bereits alle sehr gespannt auf das Leben in der Schule.

Beim Besuch im Heimatmuseum fanden besonderes Interesse die Utensilien der Schulzeit von früher. Das Museum zeigte den Kindern einen Querschnitt der Orts- und Industriegeschichte Gräfenrodas.

Ein herzlicher Dank geht auch an Frau Neumann aus der Bibliothek. Nach mehreren Besuchen bei ihr, erhielten unsere Vorschüler ihren Bibliotheksleseausweise.

„Pflanzt sie, pflegt sie!“

Nach dem Christfest kam der Ruprecht müd ins Zwergenland. Eine große Wunderzwiebel trug er in der Hand. „Pflanzt sie, pflegt sie“, sprach der Alte, „wenn ich lieg im Traum, dann wächst lustig unser neuer Zuckertütenbaum!“

Abschied nehmen vom Kindergarten hieß es für 9 Kinder. Gemeinsam feierten wir ein wunderschönes Zuckertütenfest. Auf ihren Programmpunkt für die Eltern haben sie sich in den vergangenen Wochen mit Frau Schulz vorbereitet, sowie fleißig geübt und ihnen die Geschichte des Kinderbuchautors Albert Sixtus „Der Zuckertütenbaum“ präsentiert.

120 Jahre Kindergarten in der Neuen Straße in Gräfenroda- vom Helenen-Nadinen-Stift zum evangelischen-lutherischen Kindergarten - unser Juni

1902 wurde in der Neuen Straße in Gräfenroda die erste Kleinkinderschule, das Helenen-Nadinen-Stift eröffnet, der spätere und noch heutige evangelisch-lutherische Kindergarten. Er war der erste Kindergarten in Gräfenroda. Dank des Engagements von Julius Möller und namhafter Sponsoren, war es möglich eine solche Einrichtung speziell für Kinder zu bauen. 2022 gibt es den Kindergarten noch immer und er hat von seiner Beliebtheit sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern und Großeltern nichts verloren.

 

Am 18.Juni 2022 wurde der 120. Geburtstag gefeiert. Jung und Alt, ehemalige Leitungen und Pfarrer, der Kirchengemeinderat, sowie die Kinder mit ihren Familien kamen, um dieses Jubiläum gemeinsam zu begehen.

Bei herrlichem Sommerwetter begrüßte die Leiterin, Frau Adriana Reimann, die Anwesenden und die Kinder eröffneten das Fest mit einem unterhaltsamen Programm, in dessen Mittelpunkt der Regenbogen mit seinen vielen Farben stand.

Herzlicher Applaus belohnte alle Mitwirkenden für ihre Mühe. Auch der Kirchenchor ließ es sich nicht nehmen, dem Kindergarten und allen, die dazu gehören, ganz herzlich auf seine Weise zu gratulieren. Die Gäste erhielten Liederblätter und wurden zum Mitsingen aufgefordert. Zwischen beiden Programmpunkten hielt Pfarrer Pötzschke seine Andacht, in der er betonte, dass die Kinder das höchste Gut sind, das ein Land haben kann. Er wünschte allen Heranwachsenden viel Spaß und Freude bei der Vorbereitung auf das Leben und eine Zeit, an die sie sich gern erinnern sollen.

 

 

Die Leiterin bedankte sich in ihrer Ansprache herzlich bei allen Kindern und Erzieherinnen für ihre fleißige Vorbereitung des Festes, aber auch für ihre tägliche, engagierte und liebevolle Arbeit mit den Kindern. Sie vergaß auch nicht herzlich den Eltern und Großeltern, sowie der Gemeinde für die Unterstützung zu danken, ohne die eine solche Aufgabe nicht zu erfüllen wäre.

Anschließend übergab die Vorsitzende des Heimatvereins Gräfenroda e.V., Frau Karola Eschrich, eine kleine Gedenktafel zu Ehren des Urhebers des Kindergartens, Julius Möller. In wenigen Worten erläuterte sie wer Julius Möller war und weshalb er an diesem Tag geehrt wurde. Sie dankte auch Herrn Mario Fett für die kostenlose Anfertigung der Tafel.

Der Bürgermeister der Gemeinde Geratal und Ortschaftsbürgermeister von Gräfenroda, Herrn Dominik Straube, ließ er sich nicht nehmen, den Kindergatten zu seinem Jubiläum ganz herzlich zu gratulieren. Er und auch seine beiden Söhne waren selbst in der Einrichtung Kinder gewesen. Er überreichte der Leiterin eine Urkunde mit zwei Bildern, dem Gebäude 1902 und heute 2022. Aber das war noch nicht alles. Da der Kindergarten den Namen „Regenbogen“ trägt bekam Frau Reimann einen „Regenbogenzwerg“ überreicht. Dieser wurde in der Zwergstatt Gräfenroda extra für diesen besonderen Tag von Helma Ortmanns Maler Jonas Reimann bemalt. Frau Reimann, zuerst ein wenig sprachlos, versprach überglücklich, dass dieser besondere Zwerg einen würdigen Platz im Kindergarten bekommen werde.

Nach Beendigung des Programmes konnten es sich die Gäste bei Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, Bratwurst und kalten Getränken, sowie Eis aus der Eismanufaktur Geratal schmecken lassen.

 

Die Kinder erlebten einen großartigen Nachmittag mit vielen Aktivitäten wie Kinderschminken, Bastelstraße, Reiten und dem Puppenspiel „Hänsel und Gretel“ der Kleinkunstbühne Ilmenau-Roda.

 

Auch die Dörrberger Musikanten unter der Leitung von Matthias Heinemann ließen es sich nicht nehmen, den Kindergarten ganz herzlich mit Musik zu gratulieren.

Gegen Abend ging eine wunderschöne Jubiläumsfeier zu Ende.

 

Danke an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

 

Der Monat Mai im „Evangelischen Kindergarten Regenbogen“

 

 

Die fünf Hühnerchen

 

 

 

Ich war mal auf dem Dorfe,

 

da gab es einen Sturm,

 

da zankten sich fünf Hühnerchen

 

um einen Regenwurm.

 

 

 

Und als kein Wurm mehr war zu sehen,

 

da sagten alle: „Piep!“

 

Da hatten die fünf Hühnerchen

 

einander wieder lieb.

 

 

 

 

Gemeinsam beobachten wir in unserem Brutkasten die Entwicklung eines Huhnes in Tagesschritten. Wir erhielten 11 Hühnereier. Ob diese Eier tatsächlich auch alle befruchtet sind, ist erst ab dem 7. Tag festzustellen.

 

 

Wir leiteten das Projekt gemeinsam mit dem Besuch der Henne „Frida“ ein. Anschließend legten wir gemeinsam mit den Kindern die elf Hühnereier in den Brutapparat (Inkubator). Dieser steht, jederzeit zugänglich und für die Kinder sichtbar, auf einem Regal im Gruppenraum. Das Wenden der Eier wurde durch eine Automatik des Brüters erledigt, während die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit von den Mitarbeitern und Kindern jeden Tag kontrolliert wurde.

 

 

Nach 7 Tagen werden die Eier geschiert. In einem abgedunkelten Raum durchleuchteten wir die Eier einzeln nacheinander mit einer hellen Taschenlampe, um festzustellen, ob die Eier befruchtet sind und sich bereits ein Embryo entwickelt hat. In 10 von 11 Eiern ist die Luftblase sowie ein dunkler Punkt mit feinen Äderchen zu erkennen gewesen. War das eine Freude.

 

 

Ab dem 05.Juni werden wir hoffentlich nach 21 Tagen einen Riss in der Mitte des Ei’s entdecken und die ersten Küken herzlich in unserem Evangelischen Kindergarten WILLKOMMEN heißen, aber dazu im nächsten Artikel mehr.

 

Säen, pflanzen und bald auch ernten, heißt es bei uns im Garten…

112 - Unsere kleinen Ersthelfer

 

Auch Kinder sind in der Lage Erste Hilfe zu leisten. Unsere Vorschüler übten gemeinsam mit einer ausgebildeten Fachkraft und ihrer Gruppenpädagogin Frau Schulz alles rund um die Erste Hilfe. Spielerisch lernten Sie:

 

   - das Absetzen eines Notrufs

    - das richtige Verhalten an einem Notfallort

 

   - den Umgang mit Pflaster

 

   - das Anlegen verschiedener Verbände

 

   - die stabile Seitenlage und vieles mehr

 

 

Während viele Erwachsene bei Unfällen oft noch unsicher in Erster Hilfe sind, gingen unsere Kinder im Kindergarten mit Eifer und ohne Berührungsängste dran ihr theoretisches Wissen, praktisch umzusetzen.

 

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Der Monat April im „Evangelischen Kindergarten Regenbogen“

 

In diesem Monat stand das Osterfest vor der Tür, aber es hieß auch:

 

 

"April, April, der weiß nicht was er will. 
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann schneit's auch wieder zwischendrein.“

 

 

 

 

Ob Groß oder Klein, die Kinder in unserer Einrichtung befassten sich mit dem Thema Ostern und den dazugehörigen Bräuchen, sowie der Ostergeschichte. Alle Fragen wurden gemeinsam besprochen. Unsere Schmetterlinge und Wackelzähne fuhren mit dem Bus nach Arnstadt in den Ostergarten der Oberkirche. Hier erlebten sie interaktiv die Geschichte von Ostern und was vorher geschah.

 

Nicht zu vergessen unsere Gemeinschaftsaktion mit der Zwergstatt Gräfenroda sowie der Grundschule „An der Burglehne“.  Selbstverständlich marmorierten die Kinder Ostereier und waren ganz fleißig als es hieß diese gemeinsam an den Osterbaum im Ort zu hängen.

 

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Gemalt, gebastelt und geschrieben haben unsere Zwerge dem Osterhasen. Dieser hat sich so über die Ostergrüße gefreut, dass er jedem Kind einen Antwortbrief in unseren Kindergarten per Post zugesendet hat.

 

 

Im Antwortbrief erzählt er, was im Osterpostbüro so los ist und wie sich der Osterhase und seine fleißigen Helfer auf das nahende Osterfest vorbereiten. Jedes Kind bekam zusätzlich eine kleine Überraschung von ihm als Dankeschön für den großartigen Brief.

 

 

Im Kindergarten sprang der Osterhase auch fleißig durch den Garten und hat viele Leckereien und ein Kreideosterei mitgebracht. Das Osternest hat so manch ein Kinderaugen groß werden lassen.

 

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KUNTERBUNT SO WIE DAS LEBEN IST, WAREN UNSERE MONATE FEBRUAR UND MÄRZ IM EVANGELISCHEN KINDERGARTEN „REGENBOGEN"

Die Narren sind los

Verrückt, lustig und bunt ging es bei uns im Kindergarten zu. Clowns, Ballett-Tänzerinnen, Action-Helden, Prinzessinnen, Cowboys, Indianer, Polizisten und Feuerwehrmänner waren im Kindergarten unterwegs. Gemeinsam mit den Pädagoginnen verbrachten sie zwei vergnügliche Vormittage bei Spiel, Spaß und Gesang. Am Montag führten die Erzieherinnen für jeden Bereich ein Theaterstück auf: „Hänsel und Gretel“ und „der kleine Eisbär auf der Suche nach der Eiskönigin“. Natürlich durfte auch ein Faschingskrapfenessen nicht fehlen.


Weltgebetstag

Gott schenkt uns Zukunft und Hoffnung – unter diesem Motto feierten wir unseren Weltgebetstag. Gemeinsam haben wir gesungen, gebastelt, gebetet und Interessantes von Kindern aus anderen Ländern erfahren. Wir erfuhren Wissenswertes über England, Wales und Nordirland, über die Länder, die in diesem Jahr den Weltgebetstag vorbereitet hatten.


Crosslauf

Passend zum Frühlingsanfang begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück und hatten anschließend einen zünftigen Crosslauf. Die Strecke und der Start- Zielbereich wurden auf dem Abenteuerspielplatz markiert, Getränke standen auf einem Tisch bereit, ebenso für jedes Kind eine goldene Medaille. Die Sportlerinnen und Sportler waren hochmotiviert und die Strecken waren auch, was die Länge anging, für den Kleinkindbereich und Großkindbereich unterschiedlich, somit kindgerecht.

Bärenstarkes Gewinnspiel

Unsere Wackelzähne haben an einem bärenstarken Gewinnspiel teilgenommen. Mit ihrer Erzieherin wurden die Vorschüler kreativ und schickten ein kleines Video zum Thema Frühlingserwachen im Bärenpark nach Worbis. Ein Gedicht, ein Lied, ein liebevoller Frühlingsgruß und gemalte Schneeglöckchenbilder, sowie ein Fotoshooting in unserem Kindergarten mit Figuren aus der Zwergstatt Gräfenroda umfassten das kreative Video. Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Gewonnen haben wir ein Ü-BÄR-raschungspaket, aber seht doch selbst:

Hanni Hase

Liebe Kinder,

 

danke für euer schönes Bild und die guten Wünsche an mich - Hanni Hase, zum Osterfest. Wir, dass Hanni Hase-Team haben uns sehr darüber gefreut und hoffen, dass ihr auch im nächsten Jahr wieder so schöne Bilder schickt.

 

Wir wünschen euch ein schönes Osterfest und alles Gute.

 

Euer Hanni Hase